Willkommen bei d-Port21

d-port21 – die Entwicklungsgesellschaft für die nördliche Speicherstraße. d-port21 gehört –wie an der 21 zu sehen – zum Konzern DSW21 – das Infrastrukturunternehmen für die Metropole Dortmund. d-port21 – Tochtergesellschaft von DSW21 und Dortmunder Hafen AG – hat die Aufgabe, das Areal der nördlichen Speicherstraße städtebaulich neu zu entwickeln. Aufgabe ist es, eine moderne Umgebung für Büro und Gewerbe zu schaffen, die hafennah auch die neuen digitalen Bereiche der Logistik und zuarbeitender Gewerbe bündelt. Digital, modern, zukunftsfähig sowie angepasst an die südliche Speicherstraße kann d-port21 auch neue Impulse für die Dortmunder Nordstadt bieten.

Angrenzend an die digitale Theaterakademie, die neue Gastronomie sowie die neue Nutzung der Lagerhäuser der südlichen Speicherstraße wird d-port21 das neue Tor zum Hafen oder zur Stadt – je nach Blickrichtung. Die Entwicklung innerstädtischer Areale ist die Antwort auf die fortwährende Nachfrage und den Zuzug in die Metropolen. d-port21 ist hier ein Leuchtturm – mit den starken Vorteilen: Wasser, Infrastruktur, Verkehrsanbindung und City-Nähe.

Kopenhagener Büro COBE gewinnt Wettbewerb um die Städtebauliche Rahmenplanung für die Nördliche Speicherstraße

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Bürgerdialog 9. März 2020

Am Ende gab’s Lob und Applaus. Applaus für den Entwurf des Kopenhagener Büros COBE. Lob für die Experten-Jury, die sich beim Wettbewerb zum städtebaulichen Rahmenplan Nördliche Speicherstraße einstimmig für ein Konzept ausgesprochen hat, das die Idee im Herzen trägt, ein „Quartier für alle“ zu werden. Kurzum: Die Aufbruchstimmung, die im Hafenquartier spürbar herrscht und durch Abrissbagger inzwischen auch optisch wie akustisch wahrnehmbar ist, übertrug sich auf den Hafendialog.

Bereits zum vierten Mal hatten die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund, zuständig für die Entwicklung der Südlichen Speicherstraße, und d-Port21 (Nördliche Speicherstraße) in die „Casa Portuguesa“ im Kleingartenverein Westerholz eingeladen. Die Resonanz war geringer als bei den ersten Treffen. Die Frage- und Diskussionsrunde, erneut moderiert von Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, war gleichwohl angeregt. Dazu später mehr.

Dänische Planer erzeugen Quartiers-Gefühl

Zunächst nämlich erläuterte Prof. Kunibert Wachten, Vorsitzender der Jury, die zentralen Aspekte des COBE-Entwurfs. Zwei wesentlichen Herausforderungen hätten sich die 14 teilnehmenden Büros stellen müssen. Erstens: Überhaupt ein Quartiers-Gefühl zu schaffen, „obwohl es sich bei dem Areal links und rechts der nördlichen Speicherstraße letztlich ja um einen relativ schmalen Streifen handelt“. Zweitens: Neue städtebauliche Akzente zu setzen und dabei doch den eigentlichen Charakter zu erhalten.

Gelungen sei das COBE auch deshalb „mit Abstand am besten“, weil die Kopenhagener ein klares Credo verfolgten: „Sie sehen“, so Prof. Wachten, „zuerst das Leben, dann die urbanen Stadträume und dann erst die Gebäude“. Und sie haben den Ansatz und Anspruch, „so viel wie möglich vom Vorhandenen zu übernehmen“. Die spektakulärste Idee in diesem Zusammenhang ist der Erhalt des Mittelschiffs der früheren Produktionshalle von Knauf Interfer. Unter einem Konstrukt aus historischen Stahlträgern und gläserner Verkleidung soll eine Art Marktplatz mit mediterranem Charme entstehen.

Positive Resonanz bei den Bürger*innen

So viel Freiraum wie möglich. So wenig Verkehr wie möglich. Entlang der Speicherstraße ein grünes Band, das zu Aktivitäten einlädt. Entlang des Hafenbeckens eine Promenade. Die Reaktivierung der Drehbrücke über das Becken des Schmiedinghafens. Das alles fand Anklang – nicht nur bei der Jury, sondern auch bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Die machten beim Bürgerdialog aber auch deutlich: Im Detail gibt’s noch viel zu klären. Wie wird das, wenn im d-Port21 bis zu 5.000 Arbeitsplätze und ein Berufskolleg mit 2.000 Schüler*innen entstehen? – Wie wird die Speicherstraße durch den ÖPNV angebunden? – Wie wird das Thema Parken geregelt? – Was passiert mit den Bussen, die entlang der nördlichen Speicherstraße parken und schon heute ein Ärgernis darstellen? – Was kann die Stadt dafür tun, dass das Quartier auch nach Büroschluss lebendig bleibt?

Viele Fragen, auf die es noch keine finalen Antworten gibt. Viel Gesprächsbedarf für weitere Hafendialoge. Der nächste ist bereits terminiert: Er findet am 22. Juni wieder um 18 Uhr in der Casa Portuguesa statt.

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